Denen man nicht vergibt

By | June 12, 2018
Denen man nicht vergibt

Mathilda Zachary Lilian Gish und ihre Kinder bewirtschaften eine kleine Farm in Texas. Der Zusammenhalt der Familie wird auf eine harte Probe
gestellt, als bekannt wird, dass Tochter Rachel Hepburn nicht Mathildas eigenes Kind, sondern indianischer Abstammung ist. Einer ihrer eigenen Brüder stellt sich gegen Rachel, und die weißen Nachbarn gehen auf Distanz.
Als die aufgebrachten Indianer das verlorene Stammesmitglied zurückfordern und einen Angriff auf die Farm vorbereiten, kommt es zur
Katastrophe …

Pressezitate:
– „Regisseur John Huston und Kameramann Franz Planer haben sich für einen Film zusammengetan, der die Effekte seines Mediums intelligent und ansehnlich zu nutzen weiß.“ – (Variety)
– „LANCASTER SORGT FÜR ATTRAKTIVE, SCHNEIDIGE UND DOMINIERENDE STAR-PRÄSENZ.“ – (Derek Winnert)
– „HERAUSRAGENDE AUFTRITTE VON LILLIAN GISH UND AUDIE MURPHY.” – (BLU-RAY.COM)
– “Ein beachtenswertes, wenn nicht gar brillantes Cowboy-Drama” (James S. Rich DVD Savant)

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2 thoughts on “Denen man nicht vergibt

  1. Spectator
    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Western Klassiker jetzt auch auf BluRay, 24. April 2017
    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Denen man nicht vergibt [Blu-ray] (Blu-ray)
    Einführung:
    Die Produktionsgesellschaft Hecht, Hill, Lancaster und die Filmgesellschaft MGM/UA produzierten im Jahr 1960 unter der Regie von John Huston diesen Western Klassiker aus der Zeit der Indianerkriege nach dem Buch von Alan Le May.
    Story:
    Mattilda Zachary (Lillian Gish) lebt mit Ihren 4 Kindern Rachel (Audrey Hepburn), Ben (Burt Lancaster, Cash (Audie Murphy) und Andy (Doug McClure) auf einer Ranch in der Nähe des Kiowa Gebietes. Ihre Nachbarn sind die Rawlings-Familie angeführt von Zeb Rawlings (Charles Bickford) und Charlie Rawlings (Albert Salmi). Die Familien leben friedlich nebeneinander und wollen sogar ihr Vieh zusammmen in die Stadt treiben. Bis eines Tages ein junger Häuptling der Kiowas mit zwei Reitern auftaucht und Rachel Zachary gegen Pferde eintauschen will. Ben vertreibt die Rothäute. Bald darauf taucht ein mysteriöser Fremder namens Abe Kelsey (Joseph Wiseman) auf, der behauptet, Rachel sei keine geborene Weiße, sondern eine Kiowa, die als Baby unrechtmäßig dem Stamm weggenommen worden ist. An dieser Behauptung entzünden sich die Gemüter der Nachbarn, zumal Charlie Rawlings Rachel gerade ein Heiratsangebot gemacht hat. Von nun an überschlagen sich die Ereignisse. Zeb Rawlings verlangt Klarheit und bald darauf greifen die Indianer an. Interessant ist in diesem Zusammenhang Audie Murphy als Cash Zachary zu sehen – so ganz anders als in den Filmen seiner Western-Serie, die zur gleichen Zeit produziert wurde, allerdings von Universal. Das Ensemble wird von Burt Lancaster angeführt, der eine eindrucksvolle schauspielerische Leistung zeigt – vielleicht noch übertroffen von Audrey Hepburn, die in dieser für sie ungewohnten Rolle voll zu überzeugen weiß. Auch Lillian Gish ist positiv hervorzuheben. Sehr gefühlvoll und eindringlich die Musik von Dimitri Tiomkin. Das Budget des Films betrug ca. 5 Mio. US-Dollar.
    Technik:
    Der Film ist Widescreen 16:9 (Technicolor), der Ton Dolby Digital DTS-HD 2 Mono in Deutsch und Englisch. Die Blu-Ray Präsentation ist einwandfrei. Von Störungen habe ich nichts bemerkt.
  2. H.Templin
    3.0 von 5 Sternen
    Westernklassiker der sich „ungewollt“ rassistisch mit der Rassentrennung auseinandersetzt., 22. April 2018
    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Denen man nicht vergibt (DVD)
    Alle Huston John Husten-Fans sollten auch bei diesem Film zugreifen, ihn jedoch nicht für bare Münze nehmen und zwingend seine Botschaft und Darstellungsweisen kritisieren.

    Hier versucht ein Film gegen Fremdenhass vorzugehen, indem er postuliert es sei völlig in Ordnung Mitglied einer anderen Ethnie zu sein, solange man die Eigenschaften eben dieser Ethnie verneint, nicht aufweist oder ablehnt.

    Die Kernaussage könnte lauten: Wenn du (Audrey Hepburn) nun mal *gegen deinen Willen* als Kiowa-Indianerin geboren wurdest, kannst du nichts dafür und wir (Amerikaner) müssen dich akzeptieren, sofern du deine Herkunft leugnest, dein Aussehen anpasst und „zivilisiert“ (Weiß) aufwächst.

    In ein noch größeres Fettnäpfchen hätte Huston da nicht hineintreten können. Wenn man ihm auch zweifelsohne keinen Rassismus vorwerfen kann, denn ein Rassist war er keinesfalls, so hat er doch ganz im Geiste seiner Zeit gehandelt und damit genau das Gegenteil von dem produziert, dass er doch eigentlich beabsichtigt hatte.

    Für Sammler sehr interessant, alle anderen müssen individuell entscheiden.

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