Gladiator – 10th Anniversary Edition [Blu-ray]

By | October 7, 2019
Gladiator - 10th Anniversary Edition [Blu-ray]

Der gefeierte römische Feldherr Maximus wird vom sterbenden Kaiser Marcus Aurelius gebeten, seine Nachfolge anzutreten.
Um dies zu verhindern, tötet Aurelius’ Sohn sLaufzeit Kinofassung: 155 Minuten
Laufzeit Extended Version: 171 Minuten

Der römische Feldherr Maximus soll Nachfolger von Kaiser Marcus Aurelius werden. Der eifersüchtige Sohn Commodus tötet daraufhin seinen Vater und ordnet die Exekution von Maximus und seiner Familie an. Ihm allein gelingt zwar die Flucht, kann seine Frau und seinen Sohn nicht mehr retten. Erst als Skalve, dann als Gladiator in einer fernen Provinz Rom’s treibt ihn nur ein Ziel: Vergeltung an den Peinigern seiner Familie zu nehmen…

Bonusmaterial:
Pocket Blu-Feature; Die Schriftrollen des Wissens: U-Control; Visionen aus Elysium: U-Control; Ehre und Stärke: Die Welt von ‘Gladiator’; Idee & Ausführung – Das Produktionsdesign; Deleted Scenes; Die Aurelianischen Archive; Visionen aus Elysium – Themenportal; BD-Live;

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3 thoughts on “Gladiator – 10th Anniversary Edition [Blu-ray]

  1. Anonymous
    23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Die Rache des Tribuns…., 12. März 2019
    Von 
    Ray (Rheinfelden)

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Gladiator – 10th Anniversary Edition [Blu-ray] (Blu-ray)
    Ridley Scott, der zwar noch nie einen Oscar als bester Regisseur erhielt, ist ein Meister in Sachen Bildsprache. Diese zeichnet auch sein im Jahr 2000 entstandener Monumentalfilm “Gladiator” aus, der zudem das Genre von Monumental- und Sandalenfilm innovativ und modern erneuern konnte. Der Lohn war ein Einspielergebnis von 460 Millionen Dollar – damit war “Gladiator” gleich nach “Mission Impossible 2” der erfolgreichste Kinohit des Jahres und interessanterweise ließen sich auch die Kritiker von dem spannenden Spektakel beindrucken. So gabs fünf Oscars – den Hauptpreis “Bester Film”, bester Ton, bestes Kostümdesign, beste visuelle Effekte und natürlich für Hauptdarsteller Russell Crowe, der eine großartige Figur als General Maximus Decimus Meridius abgibt.

    Leer ging aber Scott selbst aus, auch der Nebendarsteller Joaquin Phoenix – ausserdem Hans Zimmer und die “Dead can Dance” Frontfau Lisa Gerrard für deren einprägsame Filmmusik, die perfekt auf die Handlung abgestimmt ist. Auch die hervorragende Kameraarbeit von John Mathieson wurde nicht prämiert.

    Der Film nutzt natürlich in perfekter Weise Computertricks und schafft damit eindrückliche Szenen. Die Sets sind überaus spektakulär und die genial inszenierten Kampfsequenzen im Colloseum lassen das Herz des Filmfans höher schlagen.

    Man schreibt das Jahr 180 nach Christus. Kaiser Marcus Aurelius (Richard Harris) muss mit seinen kampferprobten und ihm treu ergebenen Legionen die nördliche Grenze seines Reichs vor einfallenden Germanenstämmen schützen. Er ist aber müde vom Krieg und hat ein Alter erreicht, indem er sich um seine Nachfolge Gedanken macht. Sein einziger Sohn Commodus (Joaquin Phönix) erscheint ihm zu wenig mutig und moralisch – er hat stattdessen seinen Feldherrn General Maximus Decimus Meridius (Russell Crowe) im Kopf, der soll in Rom wieder für Ruhe sorgen, die diktarorischen Tendenzen beseitigen und dem Senat – also dem Volk – die Macht zurückgeben. Der Tribun hat allerdings andere Pläne, nach vielen Monaten auf dem Schlachtfeld der Ehre möchte er bald wieder zu seiner Frau (Giannina Facio) und seinem Kleinen Sohn (Giorgio Cantarini) zurück.

    Er hat nicht unbedingt vor, den Wunsch seines Kaisers zu erfüllen, denn er sieht die Gefahr, Commodus damit zum Feind zu machen. Tatsächlich eskaliert der Vater-Sohn Konfikt in dem Moment, als der Kaiser dem Sohn eine Abfuhr erteilt. Commodus kam extra mit seiner Schwester Lucilla (Connie Nielsen) zum Vater, weil er dachte, dass er ihn zeitnah zum neuen Kaiser ausruft. Stattdessen tötet er den Vater, der ihm keine Liebe entgegen bringen konnte – Maximus merkt sofort, dass sein Kaiser ermordet wurde. Als er Commodus die Gefolgsschaft versagt, hat er auch sein Todesurteil besiegelt. Doch er kann seinen Henkern entkommen und flieht in seine Heimat. Doch er kommt zu spät – die beiden liebsten Menschen wurden bereits von dem neuen Kaiser Commodus ermordet. Verletzt und betäubt lässt er sich widerstandslos von umherziehenden Sklavenhändlern verschleppen, kann aber später als angehender Gladiator an Proximo (Oliver Reed) verkauft werden. Dort kämpfen tapfere Krieger wie der germanische Hagen (Ralf Möller) oder der aus Äthiopien stammende Juba (Djimon Hounsou) täglich um ihr Leben. Als “Spanier” macht Maximus auch in diesem Metier Karriere und wird Publikumsliebling. Seine Rache lässt ihm aber nicht los. Und da der neue Kaiser seinem Volk “Brot und Spiele” verordnet, dass sie ihm folgen, werden auch die beliebten Gladiatorenkämpfe im Rom wieder zugelassen. Niemand weiß, dass der gefeierte Gladiator einst der berühmte Feldherr Maximus war. Als er erneut im Colloseum erfolgreich ist, möchte der Kaiser sehen, wer dieser “Spanier” wirklich ist, der sich bisher erfolgreich hinter einer eisernen Maske versteckt hat…

    Es ist eine Rachegeschichte, die durch die gute Figurenzeichnung der beiden Kontrahenten bestens funktioniert. So haben die Drehbuchautoren beide Männer mit Stärken und mit Schwächen ausgezeichnet und die Profile der beiden Männer sind auch psychologisch nicht uninteressant. Einerseits setzen die überwältigenden Massenszenen den Zuschauer in Erstaunen, andererseits hängt alles an den beiden Charakterstudien. “Gladiator” greift auf historische Personen, Ereignisse und Kulturen des Römischen Reiches zurück, dabei wurden aber Änderungen und Verfälschungen der geschichtlichen Fakten zugunsen der effekten Dramaturgie und Inszenierung in Kauf genommen. Orientiert hat sich Ridley Scott an den filmischen Vorbildern wie “Ben Hur” (William Wyler), “Spartacus” (Stanley Kubrick) und “Untergang des römischen Reiches” (Anthony Mann). Die Handlung der beiden letztgenannten lassen sich sogar in Teilen bei “Gladiator” wiederfinden.

  2. Anonymous
    17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Überwältigend emotional, 3. Oktober 2018
    Von 
    Amazon Kunde

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Gladiator [dt./OV] (Prime Video)
    Kenne mich nicht gut mit Filmbewertungen aus, deswegen kann ich die hohe Qualität nicht genauer bewerten. Ich finde es technisch gut umgesetzt.

    Aber eines kann ich sagen: Ich habe bei sehr wenigen Filmen so viel geweint, wie bei dem hier. Überwiegend spannend und gegen Ende richtig herzzerreißend. Meine Augen sind regelrecht zu kleinen Wasserfällen geworden.

  3. Anonymous
    10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    2.0 von 5 Sternen
    Gladiator 4K UHD: leider mit neuen Tonfehlern, 11. April 2019
    Von 
    Stu

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Nie sah Gladiator besser aus als auf dieser 4K UHD Scheibe (Steelbook). Die Kinofassung enthält endlich wieder Proximos deutsche Originalstimme. Die Tonfehler der standard Blu Ray wurden mit dieser Veröffentlichung nun endlich behoben.

    Leider kann ich mich trotzdem nicht mit der UHD Scheibe anfreunden, denn diese 4K Version enthält neue Fehler auf der deutschen Tonspur. Ob man es nun Phasenverschiebung, Flanging oder Rauschen nennt. Dieses Problem tritt unter anderem in sogut wie allen Arenaszenen auf und hört sich in etwa so an, als ob einige Tonelemente aus dem Triebwerk eines vorbeifliegenden Düsenjets kommen (genauer: die Probleme befinden sich auf Ebene des jubelnden Publikums). Abseits der Arena hört man die fehlerhafte Tonspur beispielsweise auch beim Tod des Markus Aurelius. Hier erstreckt sich das Problem sogar bis in die Musikebene hinein.

    Das Ganze ist so dermaßen störend, dass ich lieber auf meine fast 20 Jahre alte DVD zurückgreife, welche die originale Kinofassung und Proximos deutsche Originalstimme enthält. Da dieser Film nicht nur von seinen visuellen Eindrücken, sondern vor allem auch von seinem genialen Sound lebt, gibt es von mir für die über die gesamte Filmlänge auftretenden Tonprobleme auch nur 2 Sterne. Unglaublich, seit fast 20 Jahren hat man es nicht mehr geschafft einen fehlerfreien Release von einem „mittlerweile“ Klassiker wie Gladiator hinzubekommen.

    Bleibt nur zu hoffen, dass die in diesem Jahr erscheinende Neuauflage der UHD eine korrigierte Tonspur enthält und zusammen mit dem atemberaubendem 4K Bild endlich zu dem wird, was es von Anfang an hätte sein sollen. Ein perfekter Release.

    ———————————————————Update 07.09.2019—————————————————-
    Ich habe es nun doch gewagt mir die 4K UHD Neuauflage von Gladiator in der Amaray Hülle zuzulegen. Meine Befürchtungen haben sich leider bewahrheitet. Bei der Neuauflage kommt exakt dieselbe UHD Disk zum Einsatz, wie bei der ein Jahr zuvor veröffentlichten 4K Steelbook Variante. Dieselben Tonfehler sind also auch in der Neuauflage enthalten.
    Ich frage mich ernsthaft wer hier die Qualitätskontrolle durchgeführt hat. Sowas hätte nicht veröffentlicht werden dürfen. Viel ärgerlicher ist aber, dass die Probleme mit der deutschen Tonspur bekannt waren und es ein Jahr lang nicht geschafft wurde die Tonfehler zu beseitigen.

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