Homeland – Season 3 [Blu-ray]

By | May 31, 2018
Homeland - Season 3 [Blu-ray]

Nach dem verheerenden Bombenanschlag auf die CIA-Zentrale suchen Carrie (Ciaire Danes) und Saul (Mandy Patinkin) nicht nur nach der Wahrheit über das Attentat, sondern müssen auch ihre Karrieren und ihr Privatleben retten. Brody (Damian Lewis) wird mit Carries Hilfe erneut für eine gefährliche Mission rekrutiert und hofft damit seine Ehre zu retten. Der Plan geht jedoch nicht auf und Brody wird mitten im Iran zur Zielscheibe …

Episoden:
Disc 1:
01 Sechs oder keiner
02 Die Spur des Geldes
03 Endstation Caracas

Disc 2:
04 Das Risiko
05 Das Yoga-Spiel
06 Machtwechsel

Disc 3:
07 Der Fluch alter Männer
08 Phase zwei
09 Jetzt oder nie

Disc 4:
10 Der Passagier
11 Unser Mann in Teheran
12 Der Stern

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2 thoughts on “Homeland – Season 3 [Blu-ray]

  1. Nightrider
    12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Homeland versus Bourne – mehr Tiefgang, größere Glaubwürdigkeit, auch in Staffel III, 24. Juli 2015
    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Homeland, Staffel III, wird von vielen Rezensenten eher kritisch gesehen, erhält aber von der Mehrheit der Kritiker dennoch vier oder fünf Sterne!!! Ich selbst habe wieder alle 12 Episoden als sehr stark und spannend empfunden, muss aber auch zugeben, dass es diesmal im Vergleich zu Staffel I/II einige Längen und ein paar unglaubwürdige Wendungen gibt: Der Top-Geheimdienstmann des Iran reist ganz allein und unerkannt in die USA ein? Carrie ist schwanger? Sauls Demontage Carries durch Einweisung in die Psychiatrie und öffentliche Bloßstellung nur ein Trick? Sauls Ehe durch eine Affaire seiner Frau am Ende? Das war/ist mir alles ein bißchen “too much”, ebenso der brutale Doppelmord in Episode III,6.

    Exkurs: Während mich die hochgelobten Action-Thriller der Bourne-Filmreihe eher kalt ließen, hat mich die ruhig erzählte Agenten- und Geheimdienststory von Homeland von der ersten Episode an gepackt und begeistert. Was ist hier anders? Um mich innerlich ein wenig gegen die vielleicht berechtigte Kritik an Homeland III zu rüsten, habe ich mir bewußt zwischen Staffel II und III die ersten drei Bourne-Filme mit Matt Damon angeschaut (Die Bourne Identität 2002, Die Bourne Verschwörung 2004, Das Bourne Ultimatum 2007). Im direkten Vergleich sind diese drei großen Kinofilme einfach nur unglaubwürdig, unrealistisch, übertrieben, gewalttätig und nervig. Ein ständig pulsierender, gehetzter Soundtrack und die schnellen Schnittfolgen der einzelnen Szenen sind bestes Anschauungsmaterial für filmtechnische Manipulation des Zuschauers: Die Story ist zwar wirr und nur mäßig interessant, aber die Musik und die schnellen Bildfolgen zwingen den Zuschauer zu einer gespannten Aufmerksamkeit. Die vielen rasant gefilmten Autoverfolgungsjagden und die unübersichtlichen, mit Handkamera gefilmten Nahkämpfe sind zwar völlig unrealistisch und wären in Echtzeit wenig spannend, manipulieren aber auch wieder durch die Filmtechnik die Nerven des Zuschauers. Die Grundidee, dass die CIA jederzeit an jedem Ort der Welt Computer, Telefone, Videokameras übernehmen kann, wird völlig übertrieben und dadurch unglaubwürdig. Die andere Grundidee, dass dieser eine CIA-Killer Jason Bourne so gefährlich und so einzigartig wichtig ist, dass auf der ganzen Welt hunderte von Agenten ihn jagen und auf der Jagd nach ihm zum Teil sterben müssen, ist einfach nur absurd.

    Weiter zu Homeland III: Auf der Kontrastfolie meiner Kritik an den Bourne-Filmen möchte ich abschließend ein wenig über die vielen gelungenen Elemente, die glaubwürdigen Charaktere und die fesselnden Story-Lines der Serie Homeland auch in Staffel III schwärmen: Saul Berenson bekommt in der CIA einen neuen, knallharten Gegenspieler und designierten Chef; die Wortduelle der beiden sind wunderbar. Carrie setzt sich wiederholt schwierigen oder gefährlichen Eins-zu-Eins-Situationen aus, diese sind jeweils äußerst cool, nervenaufreibend und spannend. Dana löst sich von ihrem Vater und von ihrer Familie; die Begegnung zwischen ihr und Brody in Episode III,9 ist eine der besten Szenen dieser Staffel. Die Idee, nicht in erster Linie mit Technik, Drohnen, Waffen, sondern mit Psychologie, ausgefeilter Taktik und angemessener Geheimhaltung/Veröffentlichung von Informationen Terroristen zu verunsichern, zu überlisten und schließlich zur Strecke zu bringen – diese Idee ist in unserem groben Action-Zeitalter eher ungewöhnlich, aber für mich immer wieder faszinierend und beeindruckend. Ich werde mir auch die 4. Staffel dieser grandiosen Serie anschauen!

  2. Anonymous
    5.0 von 5 Sternen
    Psychische Zerreißproben an der Tagesordnung, 26. August 2015
    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Die hohe Qualität der ersten beiden Staffeln setzt sich auch in der dritten fort. Exzellent ist einmal mehr die Leistung von Claire Danes als bipolare CIA-Agentin Carrie Mathison. In dieser Staffel wird Carrie von den eigenen Leuten übel mitgespielt. Psychische Zerreißproben stehen fast an der Tagesordnung. Mir gefällt sehr gut, dass Carries Rolle von den Machern der Serie noch mehr Spielraum eingeräumt wurde. Sie ist mittlerweile zum Dreh- und Angelpunkt der Geschichte geworden.

    Das auch weil die vormalige Hauptfigur Nicholas Brody in denn ersten Episoden fehlt. Als vermeintlicher „Langley Bomber“ ist er untergetaucht. Und als Brody wieder auftaucht, ist er körperlich ein Wrack, das erst zurück ins Leben, zurück aus der Hoffnungslosigkeit finden muss. Tolle schauspielerische Leistung von Damian Lewis.

    Geographisch pendeln die Ereignisse in Staffel 3 zwischen den USA, Venezuela und dem Iran. Gut und Böse verschwimmt in „Homeland“ in gewohnter Weise. Aus strategischen Überlegungen werden dreckige Deals geschlossen und Menschen geopfert, im Westen wie im Mittleren Osten.

    Neben den überzeugenden Darstellern macht das die besondere Qualität dieser Serie aus. Auch wenn die Amerikaner unterm Strich immer noch als die Guten dargestellt werden, gibt es keinen dumpfen, naiven Hurra-Patriotismus. Auch der Gegenseite werden im Drehbuch Argumente in den Mund gelegt, die teilweise überzeugen. Für eine US-Produktion ungewohnt ambivalent. Gut so!

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