Jordskott – Die Rache des Waldes, Staffel Zwei [3 DVDs]

By | July 9, 2018
Jordskott - Die Rache des Waldes, Staffel Zwei [3 DVDs]

JORDSKOTT-DIE RACHE 2 FSK:16Zwei Jahre sind seit den dramatischen Ereignissen der ersten Staffel vergangen. Kriminalkommissarin Eva Thörnblad (Moa Gammel) versucht die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Immer noch verfolgen sie die Bilder ihrer verschwundenen Tochter im Schlaf. Immer noch ist auch Jordskott ein Teil von ihr… Doch Eva hat gelernt damit umzugehen und widmet sich wieder ganz ihrer Polizeiarbeit.

Als ein schlimm zugerichteter Mann einem gefrorenem Stockholmer See entsteigt, wird Eva erneut in einen mysteriösen Fall verwickelt: Kaum bekleidet und mit Blutergüssen am ganzen Körper, zieht die mumifiziert aussehende Person sich selbst aus dem Eiswasser und schleppt sich halbtot in die Stadt, wo ihr bloßer Anblick für Angst und Schrecken sorgt.
Der Mann möchte ausschließlich mit Eva sprechen und sie eindringlich vor etwas warnen. Kurz darauf stirbt er – und sein Leichnam verschwindet spurlos aus dem Krankenhaus. Als wenig später ein weiteres Kind vermisst gemeldet wird, findet Eva heraus, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Verschwinden des Kindes und dem Auftauchen des mysteriösen Mannes gibt …

Die zweite Staffel mit acht spannenden Folgen der schwedischen Supernatural-Mystery-Serie!

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2 thoughts on “Jordskott – Die Rache des Waldes, Staffel Zwei [3 DVDs]

  1. callisto
    4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Die Jordskottmythologie wird weiter ausgebaut, 10. Juni 2018
    Von 

    Rezension bezieht sich auf: Jordskott – Die Rache des Waldes, Staffel Zwei [3 DVDs] (DVD)
    Staffel 2 schließt nahezu nahtlos an Staffel 1 an. Es ist einige Zeit vergangen, aber das merkt man kaum. Josephine ist nun ein Baum und ihre Samen enthalten den Jordskott Wurm.
    Eva Thörnblad untersucht das Verschwinden von Kindern, Das Auftauchen eines seltsamen Mannes, der bei seinem Tod versteinert und versucht mit ihrer psychisch gestörten Mutter ins Reine zu kommen, die selbst die Pfleger zur Verzweiflung treibt.
    Die ersten Folgen wirken die verschiedenen Handlungsstränge noch ein wenig wirr. Einige der Figuren kennt man noch aus der ersten Staffel, aber es kommen so viele verschiedene Fälle zusammen, die alle irgendwie miteinandern zu tun haben, dass man sich nach 3-4 Folgen schon fragt, was das soll. Nach und nach jedoch werden die verschiedenen Handlungsstränge zusammengeführt und man beginnt zu verstehen, wie das Hordskott Ökosystem funktioniert und was die Aufgabe der menschenähnlichen Waldmenschen ist.
    Die Mythologie des Jordskott und der ihn umhegenden Geheimloge wird deutlich ausgebaut und lässt auch diesmal einige loose Enden, die Platz für eine dritte Staffel lassen. Warum wurde der eine alte Agent in diesem Erdbottich zur Hälfte eingegraben und was wird nun aus ihm? Auch ein Baum? Und warum sind da noch so viele Bottiche? Wer gehört alles zu diesem Waldvolk und warum ist es so anders? Kann es sich mit Menschen kreuzen? Wie wird es mit Eva und ihrer Mutter weitergehen?

    Eine wirklich gelungene zweite Staffel, deren Erzählweise so gemütlich ist, wie die der ersten Staffel. Man muss sich schon darauf einlassen und 3/4 der Serie mit Ungewissheit und Verwirrung klar kommen, zum Schluss wird man dafür belohnt.

  2. Katzenkraft
    15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Lichtblick in nordischer Düsternis, 26. Mai 2018
    Von 

    Fortsetzungen fallen erfahrungsgemäß oft enttäuschend aus. Die zweite Staffel von “Fortitude” ist ein gutes Beispiel für eine Serienfortsetzung, die vermutlich nur aufgrund des Erfolgs der ersten Staffel entstanden ist. Das zeigt sich daran, dass die Autoren keine gescheite Geschichte zu erzählen hatten, sondern einen als ZuschauerIn das Gefühl beschlich, als sei die Handlung erst während den Dreharbeiten entstanden. Je nach Genre schwelgen diese Produktionen dann exzessiv in den jeweils typischen Merkmalen – bei Thriller oder Horror Produktionen etwa in empathielos expliziten Grausamkeiten ohne Relevanz für die Handlung oder Klischees wie Jump Scares, langweiligen Sexszenen oder sonstigen visuell sinnlosen Manierismen, um die inhaltlichen Mängel zu kaschieren.

    Manche Serien sind überdies gar nicht darauf ausgelegt zu Ende erzählt zu werden, sondern laufen bloß in Abhängigkeit von den Quoten auf unbestimmte Zeit. Wo das hinführt, sieht man bei “The Walking Dead”, einer Serie, bei der enorm viel Potential vorhanden war und in den Sand gesetzt wurde.

    Doch dann gibt es zum Glück aber auch sehr gelungene Fortsetzungen, wie etwa “Top of the Lake 2: China Girl”, die zwar nicht immer an das Original heranreichen, aber auch dann noch sehenswert sind, wenn man den Vorgänger nicht kennt. Und zu diesen Vertretern gehört auch die zweite Staffel von Jordskott.

    Natürlich schadet es nicht, wenn man die erste Staffel gesehen hat. Denn die Protagonisten – allen voran Moa Gammel in der Rolle von Eva Thörnblad – verhalten sich wie echte Menschen und schon nach kurzer Zeit hat man das Gefühl, sie schon ein Leben lang zu kennen. Das liegt daran, dass jede Figur langsam, aber sorgfältig aufgebaut wird. Die Rollenprofile haben Tiefe und das Drehbuch verlangt von den Figuren keine dämlichen Verhaltensweisen, nur um dramaturgisch künstlich für Spannung oder Reibung zu sorgen. Das hat die anspruchsvolle, da komplexe (aber nie verworrene) Geschichte auch nicht nötig, die zwar auf den Ereignissen der ersten Staffel aufbaut, aber zum Verständnis nicht zwingend Vorwissen voraussetzt.

    Geduld und Aufmerksamkeit fordert Jordskott 2 dagegen vor allem in der ersten Hälfte, weil der Handlungsaufbau vergleichbar mit einer Schnitzeljagd auffällig linear ist, jedoch zunächst auch mehr Fragen aufwirft als beantwortet. In den letzten Episoden zeigt sich erst, wie gut das Skript tatsächlich geschrieben ist, weil kein Aspekt (bis hin zu marginalen Details) zufällig oder nachlässig in die Handlung geschrieben wirkt – alle Puzzleteile fallen schließlich an ihren Platz.

    Thematisch wird der mythische Naturaspekt der Originalserie ebenso fortgesetzt, wie das persönliche, menschliche Schicksal der Protagonistin: Eva hat das tragische Schicksal ihrer Tochter noch immer nicht verarbeitet. Zurück in Stockholm wird sie mit skrupellosen Mächten konfrontiert, die zum Erreichen ihrer Ziele über Leichen gehen. Im Fokus der Fortsetzung stehen erneut die mysteriösen Fähigkeiten des Jordskotts, eines parasitären Organismus, die für den Wirt jedoch einen hohen Preis haben. Wie in einem dicht gewobenen Netz treffen verschiedenste Einzelinteressen sehr rasch aufeinander – oft mit tödlichen Folgen. Auch für die ZuschauerInnen sind die wahren Motive der Beteiligten lange nicht erkennbar.

    Die zweite Staffel beleuchtet auch näher die Hintergründe der geheimen, verschworenen Gesellschaft, die sich um Jordskott gegründet hat, was schließlich zu einer unheilvollen Verschwörung führt. Obwohl (wie schon die erste Staffel) auch die zweite Staffel in sich abgeschlossen ist, bietet das Jordskott-Universum auch nach der emotional sehr ergreifenden letzten Folge noch genügend Raum für eine weitere Fortsetzung, die sich das Drehbuch auch eindeutig offen hält.

    Ich kann die zweite Staffel von Jordskott genauso vorbehaltlos empfehlen, wie auch schon die Originalserie. Gegenüber anderen Vertretern nordischer Düsternis hebt sich Jordskott nicht nur handwerklich ab (nicht zuletzt aufgrund der präzisen Regie- und Kamera, sowie überdurchschnittlich guten Schauspielern). Auch thematisch ist die Handlung durch ihren ökologischen Bezug sowie die mythologischen und paranormalen Elemente weit origineller als die tausendste Variante konventioneller Crime Stories. Schließlich wirkt die Intention hinter der Produktion gutartig und hinterließ mich trotz vieler beklemmender Einstellungen mit einem positiven Gefühl der Zuversicht und des Vertrauens in die Menschen. Ein Lichtblick in nordischer Düsternis.

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