Umständlich verliebt

By | November 10, 2019
Umständlich verliebt

Kassie ist 40 Jahre alt, Single und wünscht sich um jeden Preis ein Baby. Ihr bester Freund Wally, der heimlich Gefühle für Kassie hegt, versucht verzweifelt, ihr diesen Wunsch auszureden. Doch Kassie entschließt sich allem zum Trotz, ihrem Glück etwas nachzuhelfen, und probiert es mit einem attraktiven Samenspender. Der Versuch glückt. Doch als Wally sieben Jahre später auf Kassies Sohn trifft, beschleicht ihn ein eigenartiges Gefühl, denn er entdeckt so einige auffällige Gemeinsamkeiten zwischen ihm und dem kleinen Jungen.

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3 thoughts on “Umständlich verliebt

  1. Anonymous
    4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    1.0 von 5 Sternen
    Wer hat hier in Biologie nicht aufgepasst?, 30. April 2019
    Von 
    Victoria

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Abgesehen von Dialogen, die regelrecht unoriginel sind und vom fehlenden Spannungsbogen, seit wann können zwei blauäugige Menschen ein Kind mit braunen Augen zeugen? Jeder der nur ein bisschen in Biologie aufgepasst hat, weiß, dass die Mendel’schen Regeln der Vererbungstheorie hier völlig missachtet werden. Ich fühle mich einfach nur für dumm verkauft. Absolut unglaubwürdig und überhaupt nicht witzig. Ich meine, es fängt ja schon bei der Befruchtung in der Toilette an, unaufbereitete Samenzellen, alkoholisiert… ganz schöner Unsinn
  2. Anonymous
    4.0 von 5 Sternen
    komplizierte Liebe, 1. Juli 2019
    Von 
    Inkognito

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)

    Nach einer weiteren gescheiterten Beziehung entschließt sich die Protagonistin, weil die Uhr tickt und sie irgendwann ein Kind möchte, einen Samenspender zu suchen.

    Ihr bester Freund Wally stellt sich dafür zur Verfügung. Sie lehnt das aber ab, weil sie es aufgrund ihrer Freundschaft “krank” findet und er außerdem “leicht neurotisch” ist.

    Achtung Spoiler!

    Die Beziehung zwischen den beiden ist etwas kompliziert. Eigentlich sind sie schon füreinander geschaffen, aber sie müssen zuvor noch einige Hürden überwinden.

    Als es bei den ersten Dates zwischen ihnen ernst wurde, hat er gekniffen. Er hätte sie heimfahren und an einer Reise teilnehmen sollen, hat dann aber kalte Füße bekommen. “Wenn es zu intim wird, dann macht er einfach dicht (9.Min.).” “Dass ich mich verdrücke, wenn’s zur Sache geht, klingt so gar nicht nach mir (49. Min.).” Deshalb wurde daraus keine Partnerschaft.

    Nach einer langjährigen Trennungsphase wegen der Kindererziehung nach der erfolgreichen Samenspende/ künstlichen Befruchtung gesteht sie ihm, dass sie Gefühle für ihn hat, als sie denkt, dass er ihr sagen will, dass er etwas für sie empfindet. “Das wolltest du mir doch sagen […], oder?” “Nicht direkt (56. Min).” Dass sie ihm ihre Gefühle mitgeteilt hat, ist ihr dann sehr unangenehm.

    Am Ende gesteht er ihr aber doch seine Liebe: “Er (ihr Sohn) hat mich verändert. Du hast mich verändert und ich liebe dich. Ich konnte dir das nicht früher sagen, aber ich sag’s jetzt (1h 23 Min.).”

    Es geht also um persönliche Weiterentwicklung. Anfangs sagte Wally: “Ich bin ein knopfäugiger kleiner Mannjunge. Er hat mich so gesehen, wie ich bin (4. Min.)”, nachdem ihn ein obdachloser Mann mit Tourette-Syndrom so bezeichnet hatte.

    Spoilerende

    Manche Menschen reagieren in bestimmten Situationen wie ein kleines Kind (z. B. wütend, trotzig, beleidigt). Das hat vermutlich mit Verletzungen und negativen Erlebnissen in der Kindheit und Jugend zu tun. Oftmals lassen sie deshalb Gefühle auch nicht mehr so an sich heran und verschließen ihr Herz. In diesem Fall kann man aber mit sog. Innerer-Kind-Arbeit die in der Seele/ im Körper gespeicherten früheren Verletzungen aufarbeiten.

    Im besten Fall sollte man das mit der Unterstützung eines Therapeuten tun. Ein gutes Buch zu dem Thema ist “Aussöhnung mit dem inneren Kind” von Erika Chopich und Margaret Paul, das es auch als ungekürztes Hörbuch gibt (in Kombination mit dem ebook sogar zum Vorteilspreis).

    Viele Frauen entscheiden sich in einem bestimmten Alter, weil die Uhr tickt, für einen Samenspender und eine künstliche Befruchtung, weil sie bislang den Richtigen noch nicht gefunden haben.

    Manche geben dann vielleicht auch ihrem früheren langjährigen Partner die Schuld dafür, dass sie noch Single sind, weil geeignete Partner im fortgeschrittenen Alter schon vergeben sind.

    Das ist aber ein Trugschluss. Sie sind vielmehr selbst dafür verantwortlich, weil sie eine bestimmte Lernaufgabe, bei denen der Expartner hilfreich war, noch nicht bewältigt haben. Erst wenn sie das tun, wird ihnen auch ein Mensch “geschickt”, mit dem sie glücklich werden können. Das ist auch noch in einem höheren Alter möglich. Gerade dann trennen sich oft viele Paare wieder.

    Ich persönlich habe keinen so starken Kinderwunsch. Natürlich wäre es schön, mit dem, den man liebt, ein gemeinsames Kind zu haben, aber es gibt auch noch andere Dinge, die einem wichtig sein können, z. B. die eigene Lebensaufgabe.

    Ich bin jetzt nicht gegen eine künstliche Befruchtung, aber um jeden Preis muss man sich auch nicht fortpflanzen (Stichwort Leihmutterschaft oder Designerbaby). Das kann man dann auch noch in der nächsten Inkarnation tun.

    Auch bestimmte Erbkrankheiten haben evtl. einen bestimmten Sinn in Bezug auf die seelische Weiterentwicklung der Betroffenen oder Angehörigen.

    Manche Menschen definieren sich ja über ihre Familie. Wenn dann ein behindertes Kind geboren wird, empfinden sie das als besonders schlimm.

    Bestimmte Erbkrankheiten haben wie wohl jede Erkrankung evtl. auch eine psychosomatische Mitursache. Vielleicht sollte man eher daran arbeiten, um ein Auftreten der Erkrankung zu verhindern, als einen Eingriff in das Erbgut mit unvorhersehbaren Folgen vorzunehmen.

    Welche psychosomatischen Mitursachen eine Erkrankung haben kann, ist in dem Buch “Mein Körper- Barometer der Seele” von Jacques Martel aufgeführt.

    Abgesehen davon wirkt sich die Optimierung mittels Genschere sicher auch auf die Persönlichkeit, das Selbstbild und das Selbstwertgefühl des betroffenen Kindes aus, wenn es davon erfährt. Dass es zu Entwicklungstraumata kommen kann, wenn man nicht um seiner selbst willen geliebt wird, ist schon heute vielfach zu beobachten.

    Der Film basiert auf einer Kurzgeschichte von Jeffrey Eugenides. Diese ist offenbar enthalten im Band…

    Weitere Informationen

  3. Anonymous
    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    witzig und liebevoll, 8. Mai 2019
    Von 
    F. Sehne (Neubulach)

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Es ist eine charmante Geschichte mit happy end! Mir hat dieser Film sehr gut gefallen, weil mich die Charaktere angesprochen haben, die Story interessant und noch nicht dagewesen war, die Schauspieler toll sind und er einen tollen Ausgang hat. Wenn man den Film wissenschaftlich betrachtet, mag das so vielleicht nicht stimmen – aber ich habe mir den Film der Wissenschaft wegen nicht angeschaut. Ich wollte eine Lovestory sehen und ich kam dabei voll auf meine Kosten. Wer also einen witzigen und liebevollen Film mit tollem Ende sucht, dem kann ich den Film nur ans Herz legen!

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